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Warum Reifung Sprache braucht
Es gibt Erfahrungen im Leben, die tief sind – aber stumm. Man durchlebt sie, trägt sie, wird von ihnen geformt. Und doch fehlen die Worte. Nicht weil nichts passiert ist, sondern weil das, was passiert ist, noch keine Sprache gefunden hat. Das ist keine Schwäche. Es ist der normale Zustand menschlicher Reifung. Aber es ist ein Problem – und zwar ein größeres, als wir oft ahnen. Was nicht benannt werden kann, kann nicht begleitet werden In der Seelsorge, in der Leiterbegleitun

Alexander Bench
vor 4 Tagen3 Min. Lesezeit
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